Die Genossenschaft

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine Rechtsform für ein solches Projekt zu wählen. Wir haben uns für die Genossenschaft entschieden und zugleich den Grund und Boden der Stiftung Trias übertragen. Die Stiftung sorgt auch langfistig dafür, dass das Land aus der Spekulation genommen wird und nicht irgendwann der Profitmaximierung dient.
 
Warum Genossenschaft?
community 419045 640Wohnungsbaugenossenschaften existieren seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts – sie haben Inflation, Krieg und Währungsreformen überlebt - in Sachen Beständigkeit ein Erfolgsmodell! Nicht umsonst wählen viele Wohnprojekte die Genossenschaft als Organisationsform, weil hier nicht das Kapital zählt, sondern der Mensch. In einer Genossenschaft gilt das Prinzip: ein Mitglied/Mensch  - eine Stimme, unabhängig von der Höhe des eingebrachten Kapitals.
 
Im Rahmen dieser Rechtsform können die Mitglieder des Wohnprojektes kein Eigentum im klassischen Sinn erwerben. Vielmehr ist eine Beteiligung in Form von Genossenschaftsanteilen möglich, über welche der Bau von Wohnungen finanziert wird. Damit wird ein Wohnrecht erworben, das nicht übertragbar, vererbbar oder verkäuflich ist. Die eingebrachten Genossenschaftsanteile verbleiben beim Mitglied, bzw. bei seinen Erben. Wer aus der Genossenschaft austritt erhält seine Genossenschaftsanteile zurück und gegebenenfalls auch einen Abstand für private Investitionen in die Ausstattung der Wohnung. Der "Mehrwert"  jedoch verbleibt in der Gemeinschaft. Eine finanzielle Absicherung ist durch ein genossenschaftliches Modell nicht möglich! Es wird kein Privateigentum, sondern Projekteigentum gebildet. Und: Ist dies nicht eine viel größere Sicherheit im Sinne eines sinnvollen, preisstabilen Lebens als vermeintliche Sicherheiten, die vor allem auf dem Papier, aus bankseitigen oder staatlichen Versprechen bestehen?