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Die Gemeinschaft

Mittendrin Leben ist eine lebendige Gemeinschaft, die sich den Themen bewusst stellt, die entstehen, wenn mehrere Menschen zusammen leben wollen. Es gibt viel zu lernen und neu zu justieren, wenn wir mit unseren Konditionierungen und Meinungen konfrontiert werden, weil andere Menschen ganz andere Lebensentwürfe, Meinungen und Umgangsweisen haben. Das ist wahnsinnig intensiv und toll! Aber man sollte es wissen und wollen. Mittendrin ist nicht "Schöner Wohnen".
Wir sind keine Baugemeinschaft oder Wohnungsbaugenossenschaft im klassischen Sinne. Es gibt keinen Investor. Niemand baut für dich und du bezahlst dann anschließend. Jeder einzelne ist und bleibt autonom und für sich verantwortlich - in Bezug auf die eigene Authentizität, das Einbringen von Wünschen, die Beschaffung von Finanzmitteln und insgesamt für das Gelingen des Projektes.

Genossenfoto 1 12 2017 HP
Wer sind Wir?
Seit Januar 2016 arbeitet eine Gruppe von ca. 20 Personen an der Gestaltung und Umsetzung des Projektes - und seit Mai 2018 wohnen 14 Erwachsene und fünf Kinder in drei Häusern. Auf dem Foto seht ihr (fast) alle. Irgendjemand fehlt halt immer...
 
Unser Zusammenleben
Wir alle sind sehr verschieden, haben unterschiedliche Biografien, Lebenserfahrungen und Bedürfnisse. Die Herausforderungen und Chancen eines solchen Gemeinschaftsprojektes bestehen sicherlich darin, mit unterschiedlichen Interessen, Ideen, Bedürfnissen, Sympathien und Antipathien so umgehen zu lernen, dass wir stets voneinander lernen und gut und respektvoll miteinander leben können. Dieses Ziel zu erreichen scheint manchmal nah und dann wieder in weiter Ferne. Aber wir bleiben dran: morgens im Morgenkreis, bei unseren regelmäßigen Genossentreffen (zwei Abende und ein ganzer Sonntag im Monat), bei unseren gemeinsamen Arbeitseinsätzen und bei vielen Gelegenheiten zwischendurch, wenn wir spontan zusammen kochen und essen, uns abends auf einen Plausch treffen oder in Einzelgesprächen reflektieren, was grad abläuft. Wenn wir in emotionalen Sackkassen stecken, wenden wir in der Gruppe das Wir Forum an und haben die Erfahrung gemacht, dass es hilfreich und klärend ist, hinter einer Meinung den ganzen Menschen zu sehen.
Bei Entscheidungen streben wir einen Konsens an und das kann mitunter lange dauern. Wenn es aber nicht möglich ist, akzeptieren wir auch Entscheidungen mit einer oder zwei Gegenstimmen, damit keine Lähmung eintritt. Um zu einer Entscheidungsfindung zu kommen, wenden wir das „Systemische Konsensieren“ an.
 Außerdem lassen wir regelmäßig unsere Gruppenprozesse von erfahrenen Gemeinschaftsbegleiterinnen moderieren. Diese drei Werkzeuge helfen uns achtend, authentisch und einander sehend in einen gemeinsamen Prozess zu kommen.